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Spielstil

© by Sir George

1) Zweck

Es gibt viele ‘Sub-Checklisten’ oder ‘Sub-Fragebögen’, die im Netz umherschwirren. Sie alle zeichnen sich durch einen besonderen Mangel aus - sie sind entweder toy- oder handlungsorientiert. Aber wenn jemand sagt, daß ihn Seile anziehen und er ‘Bondage’ mag, könnte dieses Interesse einen inneren Ursprung haben, z.B.

-die Erniedrigung, bloßgestellt zu sein
-der Schmerz, den stramme Seile verursachen können
-die Bloßstellung, die sie zu erdulden hat
-...

Diese ‘inneren Ursprünge’ - so denke ich - sind die wichtigen Tendenzen, von denen der Partner wissen sollte. Der Hauptzweck dieses Fragebogens besteht darin, diese ‘verborgenen’ Phantasien herauszufinden.

 

2) Technik

Ich werde Ihnen einen Eindruck von einer BDSM-Situation mit Hilfe der tatsachenorientierten Umstände vermitteln.
Anschließend werden Sie gefragt, in welcher Art und Weise diese neutralen Fakten Sie anziehen.
Eine Antwort in dieser Situation ist sicherlich eine Interpretation dieser Fakten. Ich bin sicher, daß die Antworten die Neigungen einer Person gegenüber bdsm in einer mehr allgemeinen und überblickartigen Weise aufdecken werden. Wir werden nicht Informationen darüber herausfinden, was die befragte Person mag, aber wir werden erfahren, welche Ideen ihre Phantasie beherrschen mögen. Wenn Sie diese grundsätzlichen Neigungen herausgefunden haben, können Sie dann abschätzen, welche tools er oder sie bevorzugt. Dann sollten die mehr üblichen Fragebögen zusätzlich verwendet werden.

 

3) Grenzen

Im Gegensatz zu der traditionellen Art der Fragebögen ist meiner nicht eine dezente Ansammlung von ‘dos’ und ‘don'ts’, von Grenzen und ihren Inhalten, sondern ein Hinweis, eine Richtlinie, eine Tendenz, ein Bereich, innerhalb dessen man sich bewegen mag.
Ich mußte die ganze Bandbreite denkbarer Spielstile in nur einige wenige Hauptgruppen zusammenfassen. Beachten Sie durchaus die unvermeidliche Schwierigkeit, daß es nämlich unmöglich ist, die Spielstile hin zu einer wirklich individuellen Ebene zu unterteilen.

 

4) Anweisungen

Wenn du ein sub bist, lies lediglich die Beschreibung einer vorgegebenen Situation. Versuche, dir vorzustellen, wie deine Gedanken sein könnten, wenn du in dieser Situation sein würdest. Wähle dann die vorgegebenen Antworten aus, die insgesamt deine Gedanken vollständig zusammenfassen. Du kannst keine, einige oder sie alle wählen.

Wenn Sie ein Top sind, lesen Sie die Beschreibung einer vorgegebenen Situation und stellen sich vor, daß Sie diese Situation geschaffen hätten. Warum haben Sie dies getan? Welche Empfindungen wollten Sie in Ihrem sub hervorrufen? Wählen Sie diejenigen Antworten der genannten, die alle Ihrer Absichten abdecken. Suchen Sie nach einem ‘Opfer’, dessen Ergebnisse Ihren entspricht.

Merken Sie sich den Buchstaben, der zu Ihrer Wahl gehört und zählen Sie die Anzahl, die Sie jedes Mal ausgewählt haben. Das Kapitel 6 zeigt das Ergebnis.

LESEN SIE NICHT DAS KAPITEL 6, BIS SIE DIE FRAGEN DES KAPITELS 5 BEANTWORTET HABEN!

 

5) Situationen

5.1) Keine Kleidung

Du bist zuhause. Dir wird befohlen, völlig nackt zu bleiben.
Du hast keine Kinder. Die Temperatur ist angenehm. Dein Herr ist gerade nach Hause gekommen. Du weißt, daß du das Abendessen zubereiten mußt und du weißt nicht, wie dieser Abend enden könnte.
Was denkst du?

A) Ich hoffe, der Herr wird sich um meinen bereits nackten Rücken kümmern. Ich vermute, er hat mich veranlaßt, mich auszuziehen, um eine Tracht Prügel oder sowas zu erwarten. Ich weiß, daß er einen Rohrstock aus Rattan gekauft hat...Aber nein, ich habe nichts Falsches gemacht - denke ich...

B) Ich erröte immer wieder in kurzen Abständen. Ich bin sicher, daß er sogar das weiche Fleisch dort oben zwischen meinen Beinen anstarrt. Ich zittere, wenn ich an das letzte Mal denke, als er seinen fürchterlichen Freunden erlaubte, mich so zu sehen -ich kann nicht erklären, warum dies eine auch aufregende Erfahrung wer; jetzt, da es vorbei ist...

C) Ich fühle mich ein bißchen unwohl. Ich möchte nichts vor dem Herrn verbergen, aber er hätte mir mein Halsband und z.B. einen dieser Harnesse aus Schnüren lassen können. Sie würden nichts bedecken, aber der Geruch ist aufregend und diese eiskalten Metallringe um meine Brüste - wow...

D) Was für ein wundervolles Gefühl. Der Herr ist wieder zuhause und entspannt. Ich bin überaus bereit und ihm zu Diensten. Wenn er mir nicht bald den Befehl geben wird, ihm zu Füßen zu knien, werde ich einen Drink holen und ihm überaus unterwürfig kredenzen. Es gibt immer einen Weg, seine Aufmerksamkeit zu erlangen. Möglicherweise inspiriert meine Nacktheit ihn zu einigen netten Ideen...

E) Es ist aufregend, wenn er mich so nackt umhergehen läßt. Vielleicht steigert er das verruchte Gefühl, wenn er meine Ellbogen hinter meinem Rücken wieder zusammenbindet. Selbst wenn sie empfindungslos werden - die Art, die meine Brüste hervorstehen läßt, ist wirklich unglaublich...

 

5.2) Gebeugt

Du bist alleine mit deinem Herrn. Du bist dazu verurteilt, bestraft zu werden. Er hat dich - auf deinen Knien und Ellbogen - auf den Fußboden befohlen. Rücken gerade, Brustwarzen berühren den Fußboden und dein Kopf ist auf den Unterarmen. Dein Arsch ist hoch gereckt, die Haut der Arschbacken ziemlich angespannt. Deine Schenkel sind weit gespreizt. Augen geschlossen. Hinter dir beschäftigt er sich mit etwas. Was - erwartest du - wird er mit dir machen?

A) Ich habe ihn kürzlich verärgert. Dies Mal wird es wirklich schmerzhaft sein. Höchstwahrscheinlich wird er einen Rohrstock oder eine Peitsche benutzen; sie werden sich in meine Arschbacken fressen. Dies erwartend fröstel ich, als ich die pfeifenden Geräusche höre, als er die Luft durchschneidet, um mein Zittern zu verstärken, aber auch Furcht hervortreten zu lassen...

B) Ich vermute er wird irgend etwas in mein Arschloch einführen. Die rohe Art, wie ich mich zu öffnen habe und das verschrumpelte Loch zu zeigen habe, erniedrigt mich sehr. Aber der Herr weiß, daß es noch schlimmer für mich ist, wenn er mich zwingt, zu ertragen, daß er ,dort' etwas einführt...

C) Die Bestrafung, die er vorgesehen hat, kann nicht allzu heftig sein1 da er nicht befohlen hat, den schönen und eng anliegenden Latex-Catsuit auszuziehen. Höchstwahrscheinlich wird er mich durch das Material hindurch quälen und streicheln. Durch ihn werde ich verschwitzt und feucht solange, bis ich in seinen Händen zittere und erschaudere...

D) Nun, ich habe nicht wirklich eine Bestrafung verdient. Aber ich werde mich nie gegen seine Befehle äußern. Vielleicht wird er mir ernsthafte Schmerzen zufügen, vielleicht wird er mit einigen erträglichen Schlägen zufrieden sein - es macht mir nichts aus. Wenn er mich nur anschließend berührt...

E) Meine Mösenlippen werden sicherlich mit meinen Säften glänzen, die Art, in der ich für ihn posieren muß, macht mich so verletzlich. Ich kann fühlen, wie meine Lippen auseinandergehen und meine Klitoris entblößen. So ist es überhaupt keine Bestrafung - mindestens dann nicht, wenn nicht einige seiner herumschleichenden glotzenden Freunde in der Nähe sind...

 

5.3) Partyzeit

Du betrittst den ‘Kerker’, in dem deine Ortsgruppe ihre monatliche Party veranstaltet. Dein Herr befahl dir, viele schmückende Accessoires zu tragen. Alle ‘strategischen’ Flächen deines Körpers sind kaum bedeckt. Du folgst deinem Herrn, geführt durch seine Leine. Alle anwesenden Gäste drehen ihren Kopf zu dir.
Was - glaubst du - geht ihnen in diesem Moment durch den Kopf?

A) Der lange Kerl da drüben mit dem arroganten Grinsen hat dich letzten Monat eingeschüchtert. Er besprach mit dem Herrn, daß er mir gerne eine ‘gründliche Tracht Prügel' verabreichen würde! Ach Herrje - ich bin sicher, daß der Herr ihm diesmal erlauben wird, seine Ideen auf meinem armen Hinterteil auszuleben...

B) Da muß eine Verstopfung in meinen Lungen sein. Ich bin kurz davor, nicht mehr zu atmen. Es scheint die Hälfte aller Männer in der Stadt zu sein, die auf meine freiliegenden Reize starren. Ohne jeden Zweifel starren sie mich sehr aufdringlich an. Ich hoffe, daß sie nicht mitbekommen, wie diese Gefühle für weiche Knie sorgen und meine verräterische ‘Votze’ (wie sie sie nennen würden) naß werden lassen...

C) Ah - wie ihnen die Augen übergehen! Ganz bestimmt wissen sie nicht, ob sie auf meine nackten Brüste starren sollen oder auf mein unglaublich geiles Stahl-und-Leder-Outfit. Ich könnte wetten, daß später, wenn der Herr mich irgendwo fixiert und alleine gelassen hat, um etwas mit seinen Freunden zu klönen, diese Typen die Gelegenheit nutzen werden, näher zu kommen und einen viel näheren Blick auf meinen Sklavenkörper zu werfen...

D) Ich hoffe, sie bekommen mit, wie sehr ich meinen Herrn anbete. <Stöhn> Letztes Mal ließ er mich seinen Schwanz ‘in aller Öffentlichkeit’ blasen und schließlich seine Sahne runterschlucken. Werde ich imstande sein, mitzumachen, wenn er seine Worte in die Tat umsetzen wird? Seine Drohung, daß er mich ‘den Tigern ausliefern’ wird; was sicherlich bedeutet, seine Freunde sexuell zu bedienen. Wird er dies verlangen - heute...?

E) Oh verdammt - schau in ihre hungrigen Gesichter! Und ich, die ich zweifellos bald an der Wand fixiert sein werde, fast nackt, ihren schleimigen Blicken ausgesetzt. Wenn mein Herr mich so vorgeführt hat, wird meine Votze sogar saftig glänzen...

 

5.4) Ponyspiel

Zusammen mit deinem Herrn nimmst du an einem Treffen mit Freunden außerhalb der Stadt auf einem Bauernhof teil. Du trägst normale Sommerkleidung. Es ist warm. Die Leute, die du besuchst, fangen an, ihren Mädchen zu befehlen, sich auszuziehen. Du erlebst, wie diese wenigen Mädchen in menschliche Ponies verwandelt werden, Zaumzeug und sogar eingesetzte Schwänze eingeschlossen. Dein Herr fängt deinen Blick auf und spricht dich an.
Was wird er sagen?

A) Beende diesen ablehnenden Blick oder ich werde dir zeigen, daß Reitpeitschen nicht nur für Ponies da sind! Dort drüben könnte ich dich über diesen Zaun gebeugt festbinden.
Naje - wir werden auf die Mädchen wetten, die gerade ihr ‘Pferderennen’ beginnen. Wähle deine Favoritin, wenn sie meine schlägt, wird dir vergeben sein - sonst...

B) Erröte nicht. Sie sind nur Sklavenmädchen wie du. Sklaven haben nicht genug Würde, daß ihnen diese Art Dienst erspart bliebe. Ich überlege, wie ein Ponyschwanz wohl aussehen würde, wenn er aus deinem Arsch ragen würde.

C) Schon glänzende Augen? Stell dir vor: du mit Zaumzeug, Scheuklappen und einem kleinen Sattel auf deinem Rücken. Der Geruch des Leders und überall die glänzenden Schnallen und Stifte. Vielleicht können wir etwas aus echtem Silber finden. Folge mir - ich werde mal was an dir ausprobieren.

D) Hey Baby! Schau nicht so erschreckt. Ich habe nichts darüber gesagt, einmal ein Ponyzüchter zu werden. Aber wenn ich es wollte, würdest du mir dienen und mich in einem Karren durch die Gegend ziehen, nicht wahr? Vielleicht können wir ein Zaumzeug für dich finden, um dir Begeisterung dafür zu vermitteln.

F) Bist du schon naß geworden? Steil dir vor: all diese Federn, das duftende Leder und das glänzende Silber. Wir könnten dich wirklich schön herrichten. Du würdest gute Preise erreichen bei einer dieser Pferdeauktionen, die von diesen Leuten hier später durchgeführt werden.

 

5.5) Madam

Du bist nackt, aber geschmückt mit glänzenden Chromketten und minimaler Lederunterwäsche und schwarzen armlangen Handschuhen. Dein Hals ist umschlossen von deinem eindrucksvollsten Halsband. Du hörst unten die Türklingel. Der Herr geht, um den Besucher zu begrüßen. Du bist sicher - es ist die Domina, die dein Herr oft erwähnte.
Wagst du es, nach unten zu gehen?

A) Ich habe Angst vor ihr!
Der Herr hat keine Ahnung, wie gemein Mädchen zueinander sein können! Welcher Teufel hat mich bloß geritten, als ich ihm anbot, zu beweisen, daß ich jeden ‘Damenschlag’ ohne ein Geräusch wegstecken würde. Zu spät. Ich schlucke und eile nach unten. Sinnlos, länger zu zögern. Der Zeitpunkt ist da, für mein loses Mundwerk zu bezahlen...

B) Der Herr hat mich in der Vergangenheit oft gedemütigt, aber das ist unglaublich! Meine Brüste beginnen, sich sichtbar zu heben und zu senken - sogar, während ich versuche, mich in der Sicherheit meines Zimmers zu beruhigen. Ganz bestimmt wird er mich die Möse dieser Zicke lecken lassen. Unvorstellbar, wenn sie mich auch berühren sollte. Sicherlich werde ich sterben - oder könnte man selbst solch eine Perversität genießen...

C) Wenn ich den Herrn richtig verstanden habe, liebt das ‘Schätzchen’ Gummi wie ich auch. Ich bin neugierig, ob sie diesen Disziplin-Anzug mitgebracht hat, der es in sich hat. Es muß ein unglaubliches Gefühl sein, mit diesen zwei Dildos gefüllt zu sein, während man im festen Griff des engen Materials ist. Ich muß mich beeilen - ‘dort unten’ bin ich schon glitschig...

D) Er hat's tatsächlich gemacht!
Natürlich hat er mich in den letzten Tagen mit der Möglichkeit schockiert, einen anderen Herrn oder sogar eine Mistress ‘an mir arbeiten’ zu lassen - aber ich konnte mir nicht vorstellen, daß er es ernst meinen würde. Ein armes Sklavenmädchen hat eben keinen Einfluß auf die Entscheidungen ihres Herrn. Vielleicht wird sie etwas Gnade walten lassen und ablehnen, mich wirklich zu benutzen - vielleicht ist sie nur gekommen, um mitzuerleben, wie der Herr mich ‘meistert’...

E) Meine Votzenlippen sind bereits geschwollen. Welch ein Erlebnis, gezwungen zu sein, einer anderen weiblichen Person zu dienen. Ich werde bestimmt ohnmächtig, wenn sie meinen rasierten Venushügel mit der Handfläche berühren wird! Ich muß mich beeilen, nach unten zu kommen - mein weiblicher Duft ist bereits ohne Mühe zu riechen...

 

Gut - Sie haben alle Fragen beantwortet! Nun zu Kapitel 6...

 

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