SM-Hamburg / Gedichte


Sonnenhitzeglut

So... als wehe ein Seidentuch im warmen Wind..., der aus dem scheinbaren Nichts geboren, verspielt das leichte bunte Tuch umfängt, leise wispernd, unermüdlich phantasievoll die Farben tanzen lässt..., nur um sinnlich losgelöst fortzuziehen in die scheinbar unendlich schöne Weite.

Seele gleich dem zarten Tuch, losgelöst, verspielt dahintreibend, selbstvergessen mit den bunten Farben spielend, Sehnsucht mit sich nehmend, vertraute Nähe, Wärme...bittersüß, zarthart... seidenweich umhüllend.

Sacht umweht aufsteigend der Sonnenhitzeglut entgegen schwebend, in die scheinbar unendlich begehrenswerte Höhe treibend, kein zurück, unfrei schön getragen..., Sonnenhitzeglut so anziehend, begehrenswerte Sehnsucht, so verführerisch..., verderbend heiß.

Empfindungen...das bunte Seidentuch, die Sonnenhitzeglut, entfachen den seichten Wind, lassen aufleben ihn zur Brise, zum Sturm gedeihen..., genussvoll auskostend die einkehrende flaue Stille..., das langsam niederschwebende Tuch, nur um erneut sacht, leicht - zu beleben den warmen Hauch der Nähe.


© '07 by Milet

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